Die 20 beschriebe­nen Arten

Die von der Wis­senschaft gegen­wär­tig anerkan­nten ArtenP. ornaticauda (photo H. Linke)

Die biol­o­gis­che Wis­senschaft kennt heute 18 durch reg­uläre Erst­beschrei­bun­gen anerkan­nte Parosphromenus–Arten, aber sehr viele weit­ere For­men, deren Sta­tus noch völ­lig unklar ist. Ein Grund hier­für ist, dass die wis­senschaftliche Diskus­sion über den Art­be­griff heute sehr viel dif­feren­zierter gewor­den ist, als sich dies noch in dem Artver­ständ­nis wieder­spiegelt, dass der klas­sis­chen Tax­onomie zugrun­deliegt. So ist es z.B. heute selb­stver­ständlich gewor­den anzunehmen, dass der kon­tinuier­liche Fort­gang des Evo­lu­tion­s­geschehens dafür sorgt, dass der Art­bil­dung­sprozess über­all voll im Gange ist und dafür sorgt, dass viele Über­gangssta­dien möglich, ja eigentlich sogar der Nor­mal­fall sind. Der Begriff einer „Semi­species“ („Hal­bart“) ist deshalb in der mod­er­nen Biolo­gie zu einer Selb­stver­ständlichkeit gewor­den. Aber manche Teile der Zoolo­gie, so auch die Ichthy­olo­gie, machen davon noch kaum Gebrauch. Wo sich dann noch Hob­bys anschließen, hinkt man sowieso weit hin­ter der Spitzen­forschung her.

P.nagyi cherating form (photo M. Hallmann)

Da die bish­eri­gen Beschrei­bun­gen bei den Pracht­gu­ramis auss­chließlich auf tra­di­tionellen, rein phäno­typ­isch arbei­t­en­den Meth­o­den beruhen, die weder genetis­che Merk­male, noch das Fis­chver­hal­ten in Betra­cht ziehen, ist es unklar, ob diese 18 beschriebe­nen Arten sämtlich einer späteren Revi­sion der Gat­tung stand­hal­ten. Es ist sowohl möglich, dass einige dieser Arten wieder zu Sub­species her­abgestuft wer­den müssen, wie auch, dass einige der zunehmend bekannt wer­den­den weit­eren Lokalfor­men eben­falls diesen Sta­tus oder gar bere­its eige­nen Art­sta­tus erhal­ten werden.

Wir ken­nen heute fol­gende Arten: alfredi, allani, anjun­ga­nen­sis, bin­tan, deiss­neri, fil­a­men­to­sus, har­veyi, linkei, nagyi, opal­lios, ornat­i­cauda, pahuen­sis, palu­di­cola, parvu­lus, quin­decim, rub­ri­mon­tis, suma­tranus und tweediei.

Wegen der unklaren Ver­wandtschaftsver­hält­nisse und der ein­fachen Auffind­barkeit nen­nen wir diese heute anerkan­nten Arten im Fol­gen­den in alpha­betis­cher Rei­hen­folge. Diese geht von den Namen der Fis­che aus. (Man kann natür­lich auch andere Kri­te­rien ver­wen­den; Sie kön­nen sich hierüber informieren, wenn Sie auf den Link andere Ord­nungsmeth­o­den klicken). Jede Art wird hier durch min­destens ein Foto vorgestellt und es wer­den links zu weit­eren Abbil­dun­gen im Inter­net angegeben. Bei allen machen wir in Kurz­form Angaben zu den Fun­dorten der natür­lichen Ver­bre­itung, den wichtig­sten äußer­lichen (far­blichen oder struk­turellen) Erken­nungsmerk­malen, Geschlecht­sun­ter­schieden und art­typ­is­chen Ver­hal­tensweisen. Weit­ere Hin­weise wer­den nach Bedarf gegeben. Genannt wird auch die Quelle der Erst­beschrei­bung sowie eine Auswahl wichtiger Spezialliteratur.

Rechts finden Sie Links zu den Beschrei­bun­gen dieser Arten. Klicken Sie einen Namen an und das zuge­hörige Art­blatt öffnet sich. Auch Abbil­dun­gen sind dabei.

(PF)

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