Neue Pro­jek­ten 20192020

Im März 2020 traf sich eine Experten­gruppe, darunter Wen Tian Shi vom Parosphromenus-​Projekt, in Kuala Lumpur, Malaysia, um einen Aktion­s­plan für gefährdete Torf­sumpff­is­che in Malaysia auszuar­beiten. Gast­ge­ber des Tre­f­fens waren die Monash Uni­ver­sity Malaysia und das Global Envi­ron­ment Cen­ter, mod­eriert von Mike Baltzer von Shoal www​.shoal​con​ser​va​tion​.org.

Das Tre­f­fen sollte die Ambi­tio­nen des Parosphromenus-​Projekts unter­stützen und zum Plan des IUCN-​Aktionsprogramms für asi­atis­che Arten beitra­gen, einen Aktion­s­plan für alle vom Ausster­ben bedro­hten Süßwasser­fis­charten in Malaysia zu erstellen. Die hohe Anzahl bedro­hter Fis­charten in den abnehmenden Torf­sumpfwäldern in Südostasien ist von größter Bedeutung.

Während des Tre­f­fens disku­tierte das Team, welche Arten aufgenom­men wer­den soll­ten, auf welche Leben­sräume diese Arten angewiesen sind und welche Maß­nah­men erforder­lich sind, um sie vor dem Ausster­ben zu bewahren. Ein Plan wurde ent­wor­fen und wird weiter bear­beitet, sobald weit­ere Infor­ma­tio­nen vor­liegen. Der näch­ste Schritt besteht darin, die drin­gend­sten Pro­jekte zu entwer­fen und zu finanzieren. Die drei drin­gend­sten Pro­jekte richten sich alle an Stan­dorte, an denen Parospromensu-​Arten auf der mala­y­sis­chen Hal­binsel vorkommen.

Das Team stellte außer­dem fest, dass weit­ere Infor­ma­tio­nen zum Sta­tus und zur Ver­bre­itung von Torf­sümpfen und bedro­hten Arten in Sabah und Sarawak (mala­y­sis­ches Bor­neo) erforder­lich sind.

Für weit­ere Infor­ma­tio­nen wen­den Sie sich bitte an Mike Baltzer unter Shoal Diese E-​Mail-​Adresse ist vor Spam­bots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschal­tet sein!


Fotos: alle Cred­its @Mike Baltzer /​Shoal

1. Wen Tian Shi-​Probenahme im North Selan­gor Peat Swamp For­est Reserve

2. Zwei der Experten, Nurhay­ati Has­san und Ella Michael Dosi, unter­suchten Proben im North Selan­gor Peat Swamp For­est Reserve

3. Torf­sumpfleben­sraum im North Selan­gor Peat Swamp For­est Reserve

4. Besprechungs­diskus­sion an der Monash Uni­ver­sity Malaysia

Unsere Team

Das Parospho­me­nus –Pro­jekt beruht auf der Zusam­me­nar­beit vieler Indi­viduen auf der ganzen Welt.

Engagierte Men­schen, die auf unter­schiedliche Weise zum Pro­jekt beitra­gen, als Züchter, als Forscher, als Hob­by­is­ten, als Wis­senschaftler, als Unter­stützer. Das Pro­jekt kön­nte nicht existieren ohne unsere vie­len Mit­glieder und aktiven Men­schen.

Aber um alles zusam­men­zuhal­ten, zu koor­dinieren, zu inspiri­eren und die Weit­er­en­twick­lung voranzutreiben, hat eine kleine engagierte Gruppe von Men­schen kon­tinuier­lich Ver­ant­wor­tung im Pro­jekt und in der Leitungs­gruppe über­nom­men, und wir möchten uns auf dieser Seite vorstellen:

The Parosphromenus Project Novem­ber 2019

Grün­der und inhaltlicher Leiter
Prof. Dr. Peter Finke, Deutsch­land

Ben­jamin Wilden, Deutsch­land, Pro­jek­tleiter

Mein Name ist Ben­jamin, aber ich bin in allen Fis­changele­gen­heiten als Ben­nie bekannt. Ich bin ein PH.D. Stu­dent im Fach Tierökolo­gie an der Uni­ver­sität Biele­feld (Deutsch­land) und forsche über alte Seen über­all auf der Welt.

Fis­che waren immer meine Lieblingstiere.
Darum begann ich schon mit 11 Jahren mit der Aquar­is­tik als Hobby und war von Beginn an ein Mit­glied des Parosphromenus Pro­jek­tes.
In dem Pro­jekt arbeit­ete ich zunächst als Adressenko­or­di­na­tor und Zen­suser­he­ber.
2014 reiste ich nach Malaysia, Sin­ga­pore und Suma­tra um die Parosphromenus Habi­tate zu erforschen.
Als Pro­jek­tleiter bin ich ver­ant­wortlich für die Strate­gien und Tak­tiken des Parosphromenus Pro­jek­tes.


Helene Schoubye-​Johansen, Däne­mark, Pro­jek­tlei­t­erin und Web­mas­ter

Mein aquar­is­tis­ches Inter­esse begann vor etwa 20 Jahren, und nach etwa 5 Jahren hielt ich fast auss­chließlich Parosphromenus. Ich war von ihrer Schön­heit fasziniert und von den Her­aus­forderun­gen, die richti­gen Hal­tungs­be­din­gun­gen zu erzie­len. Und ich erfuhr allmäh­lich, wie schutzbedürftig sie in der Natur sind, beson­ders durch Prof. Dr. Peter Finke, der ver­suchte, alle zu erre­ichen, die Inter­esse an den Paros zeigten.
Ich lernte Peter Finke sehr gut ken­nen, nach eini­gen Jahren arbeit­eten wir sehr eng zusam­men um die Home­page zu erstellen, ebenso wie eine Struk­tur für inter­na­tionale Tre­f­fen aufzubauen, die Newslet­ter, etc.
Heute arbeite ich mit Ben­nie im alltäglichen Man­age­ment zusam­men, als Pro­jek­tlei­t­erin.
In meine Ver­ant­wortlichkeit fällt alles was die Home­page bet­rifft, Face­book und Twit­ter, ebenso wie der Newslet­ter und die Mitglieder-​Datenbank.
Außer­dem viele andere Aktiv­itäten und Entschei­dun­gen, wie Koop­er­a­tio­nen mit Zoos und anderen Organ­i­sa­tio­nen.


Bernd Bus­sler, Ham­burg, Deutsch­land

Nach­wuchs (Paros) Reg­istrierung und Verteilung, Koor­di­na­tor für Deutschland

Went­ian Shi, China/​Deutschland, Natur­forscher, Expe­di­tions­führer

Ich have mich gegen­wär­tig mit der Feld­forschung der Gat­tung Parosphromenus und anderer Labyrinth­fis­che und ihrer sym­bi­o­tis­chen Arten aus Indone­sien und Malaysia beschäftigt. In den let­zten 4 Jahren habe ich Biotopen fast aller 20 wis­senschaftlich beschriebe­nen Arten von Parosphromenus besucht und viele unbeschriebene neue Arten und lokale Typen mit den Hil­fen meinen Team­mates (S.J.D. Team) unter­sucht. Auf­grund dieser Bemühun­gen wur­den viele lange als ver­loren gel­tende Arten und Typen wieder­ent­deckt. Eine der wichtig­sten Erfolge ist die Wieder­ent­deck­ung der Typusart der Gat­tung Parosphromenus, P. deiss­neri, im Jahr 2017, nach­dem alle bekan­nten Habi­tateb durch men­schliche Aktiv­itäten zer­stört gewor­den waren.

Neben den akademis­chen Arbeiten, als offizieller Kol­lab­o­ra­teur des Research Cen­ter for Biol­ogy of the Indone­sia Acad­emy of Sci­ence , trage ich jetzt auch als Feld­forschungsleiter des Parosphormenus-​Projekts zu den Naturschutzpro­jek­ten der Leben­sräume dieser Arten mit meinen Feld­ken­nt­nisse und mein lokales soziales Net­zw­erk bei.

RRafael Eggli, Basel, Schweiz, ver­ant­wortlich für den Zen­sus

Ich absolviere ger­ade ein Mas­ter­studium der Nanophysik an der Uni­ver­sität Basel.
Mein Inter­esse an der Aquar­is­tik begann schon in meiner Kind­heit.
In der deutschen Aquar­is­tikzeitschrift DATZ erfuhr ich von dem Parosphromenus Pro­jekt und war fasziniert von diesen schö­nen und extrem gefährde­ten Juwe­len des Regen­waldes.
Es dauerte jedoch noch einige Jahre, bevor ich meine ersten leben­den Parosphromenus linkei bekam, die erste Spezies, die ich pflegte und züchtete.
Als Teil meiner Abitur­prü­fung analysierte ich den Fortschritt des Pro­jek­tes, seine Absichten und Erfol­gsaus­sichten und schrieb eine kleine Studie über meine Ergeb­nisse. Ein Teil dieses Vorhabens war es, die Erfolge des Pro­jek­tes zu quan­tifizieren indem ich zurück­blickte und die Daten aus den vor­ange­gan­genen hal­b­jährlichen Zäh­lun­gen analysierte .
Als ich am ersten inter­na­tionalen Tre­f­fen in Ham­burg 2015 teil­nahm, lernte ich Peter Finke ken­nen und wurde in die Leitungs­gruppe einge­führt.
Nach­dem die DATZ meine Ergeb­nisse veröf­fentlicht hatte, fuhr ich fort, den Zen­sus zu analysieren und wurde von Peter Finke gebeten, Mit­glied der Leitungs­gruppe zu wer­den.

Zur Zeit halte ich nur Parosphromenus parvu­lus, ich bin ver­ant­wortlich dafür, die Daten für den Zen­sus zu erheben und zu sam­meln, um die Parosphromenus Pop­u­la­tion, die von Mit­gliedern des Pro­jek­tes in aller Welt gehal­ten wird, zu überwachen.

Dorothee Jöllenbeck-​Pfeffel, Deutsch­land: Übersetzung

Mein Name ist Dorothee, ich lebe im Süden Deutsch­lands, bei Freiburg. Ich arbeite als Lehrerin für das Fach Kunst am Gym­na­sium.

Schon früh haben mich gut ein­gerichtete Aquar­ien mit gesun­den Bewohn­ern fasziniert und seit über 10 Jahren habe ich meine eige­nen Aquar­ien.

Als ich begann, war es unmöglich, dif­feren­zierte Infor­ma­tio­nen über die opti­malen Hal­tungs­be­din­gun­gen von Fis­chen und anderen Süßwassertieren zu bekom­men, wir hat­ten zum Beispiel damals ger­ade den ersten Tylome­la­nia — Sch­necken Hype, (Wasser­sch­necken aus Sulawesi).
Meis­tens hieß es nur „Nimm Leitungswasser“.
Als ich nach den richti­gen Hal­tungs­be­din­gun­gen für Schokogu­ramis suchte, stieß ich auf die Home­page des Parosphromenus Pro­jek­tes. Hier fand ich die dif­feren­zierten und erprobten Para­me­ter für Schwarzwasser Spezies, nach denen ich gesucht hatte.
Wenig später kon­nte ich meine ersten Parosphromenus linkei auf der Rück­reise von einem Nord­seeurlaub mit nach Hause nehmen.

Die Nachkom­men dieser Fis­che schwim­men immer noch in einem meiner Aquarien.

Hal­tungsrichtlin­ien:

Das Parosphromenus Pro­jekt hilft Chester Zoo Hal­tungsrichtlin­ien für BIAZA (Britis­che und Irische Assozi­a­tion von Zoos und Aquar­ien) und EAZA (Europäis­che Assozi­a­tion von Zoos und Aquar­ien) zu erstellen.

Damit es ver­schiede­nen Zoos in Europa möglich ist, Pop­u­la­tio­nen von Paros zu hal­ten, ist es notwendig, Hal­tungsrichtlin­ien für die beste Pflege zu erstellen.

Es geht hier nicht nur um die Ver­bre­itung von Erfahrun­gen oder Richtlin­ien, son­dern im besten Fall um eine Samm­lung von präzisen Daten und Infor­ma­tio­nen, die über einen gewis­sen Zeitraum gesam­melt wer­den.


Andrea Swat­man ist im Chester Zoo dafür ver­ant­wortlich, dies zu imi­tieren, und die Arbeit begann bere­its im Sep­tem­ber 2019, auf dem Inter­na­tionalen Tre­f­fen in Chester.

Als Anfang wurde viel geschriebenes Mate­r­ial vom Parosphromenus Pro­jekt übergeben, in dem unsere eige­nen Erfahrun­gen beschrieben wur­den, ebenso wie Daten aus den Habi­taten — Wasser­w­erte, pH– Werte, und anderes. Wir fordern keine genauen Daten zu Leben­sräume, es besteht die Notwendigkeit diese zu schützen.

Aber wir haben haupt­säch­lich Basis-​Erfahrungen und Basiswis­sen über die Hal­tung von Paros in Aquar­ien zur Ver­fü­gung gestellt, Fut­ter, Fortpflanzungsver­hal­ten, Entwick­lung des Nach­wuch­ses.

Ebenso wurde eine Tabelle entwick­elt, die alle wichti­gen Doku­men­ta­tio­nen und Infor­ma­tio­nen über alle Spezies enthält.

Alle diese Infor­ma­tio­nen zu sam­meln, ist ein kon­tinuier­licher Prozess, und wir laden alle ein, hierzu dadurch beizu­tra­gen , indem sie spezielle Erfahrun­gen und Wis­sen zur Ver­fü­gung zu stellen.

Wenn du Infor­ma­tio­nen hast, die du Chester Zoo zur Ver­fü­gung stellen möcht­est und die in die Hal­tungsrichtlin­ien über­nom­men wer­den sollen, schreib bitte an:
Diese E-​Mail-​Adresse ist vor Spam­bots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschal­tet sein!

Deine email wird von PP und Chester Zoo durchge­se­hen. Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Hal­tung in Aquar­ien:

  • Aquar­ien­an­lage
  • Boden­grund
  • Beck­enein­rich­tung und Pflege
  • Wasser­pa­ra­me­ter
  • Wasser­an­re­icherung
  • Beleuch­tung
  • Lebenser­hal­tung

Ver­hal­ten:

  • Aktiv­ität
  • Sozialver­hal­ten
  • Sozial­struk­tur
  • Lebenser­hal­tungssys­teme

Zucht:

  • Fortpflanzung
  • Eiablage und Entwicklungszeiten
  • Entwick­lung und Pflege des Nachwuchses
  • Größe der Gelege

Ernährung und Fressverhalten

  • Basis­ernährung
  • Ernährung der Schlüpflinge
  • Ernährung der Her­anwach­senden Jun­gen
    spezielle Anforderun­gen an die Ernährung
  • Füt­terungsmeth­o­den und Her­stel­lung der Nahrungsmittel

Beson­dere Prob­leme

Emp­foh­lene Forschung für in situ (in Gefan­gen­schaft lebende Pop­u­la­tio­nen) — Chester Zoo hat Zugang zu Mas­ter Stu­den­ten und Dok­toran­den, gibt es irgendwelche Fra­gen, die wir beant­wortet haben möchten?

SHOAL

Im Feb­ruar 2019 wur­den wir Part­ner der Organ­i­sa­tion SHOAL — eine neue Online Plat­form für die Erhal­tung von Süßwasser Spezies

Hier ist die Home­page zu finden und hier auch ein link zu einem Artikel von Michael Balzer, dem Leiter von Shoal : Unter­wasser Juwe­len bedroht von Wald­brän­den (eng­lish)

ASAP

Im Novem­ber 2019 wur­den wir Part­ner von ASAP, Arten am Rande/​Asiatische Spezies Aktionspartnerschaft

Unsere eigene Seite auf ASAP ist hier zu finden.

Im Novem­ber 2019 wandte sich Andrea Swat­man, Team­lei­t­erin des Aquar­i­ums des Chester Zoos an das Parospromenus Pro­jekt. Als Ergeb­nis von ex-​situ IUCN ( Inter­na­tional Union for Con­ser­va­tion of Nature) Man­daten und regionalen Bestand­ser­fas­sun­gen der EAZA (Euro­pean Assosi­a­tion of Zoos and Aquaria ) wurde sie von der IUCN beauf­tragt Sicherungspop­u­la­tio­nen zu pfle­gen.

Der Auf­trag ist, „Sicherungspop­u­la­tio­nen“ der auf der „Roten Liste“ ern­sthaft gefährde­ter Arten ste­hen­den Parosphromenus alfredi und P. tweed­iei zu pfle­gen.

Andrea Swat­man, CZ, fragte hierzu bei uns um Hilfe oder Rat nach, da es eine schwierige Auf­gabe für Chester Zoo ist, dies alleine zu tun.
Da hier ein klarer Zusam­men­hang besteht zwis­chen der Hal­tung von „Sicherungspop­u­la­tio­nen“ und unserem alten Paten-​Programm, schien es uns logisch, unsere Mitar­beit anzu­bi­eten.

Das Parosphromenus Pro­jekt engagiert sich nun in der Pflege, Erhal­tung, Zucht und Berichter­stat­tung dieser zwei Spezies.
P. alfredi existiert nur bei sehr weni­gen Hal­tern in Europa, aber hier wurde eine Zusam­me­nar­beit hergestellt, und wir wer­den dies im Cen­sus und dem Chester Zoo berichten. Das Gle­iche geschieht für P. Tweedei.

Es wird auch ver­sucht, eine beson­ders species mit einem DNA Test zu iden­ti­fizieren, da diese in der Ver­gan­gen­heit fälschlicher­weise als P. tweedei benannt wur­den. (P. tweed­iei ‚Ruine­mans 2003‘)

Wir pla­nen, diese Struk­tur zukün­ftig auf andere Species und Hal­ter zu über­tra­gen.
Wir sind uns bewusst, dass nicht alle ern­sthaft gefährde­ten Spezies in der REDLIST geführt wer­den, aber das wird uns nicht daran hin­dern, eine Struk­tur im PP zu kreieren, ins­beson­dere mit Hilfe des Cen­sus, um für andere Spezies eben­falls „Sicherungspop­u­la­tio­nen“ zu pfle­gen und zu überwachen.

Die Spezies, an die wir momen­tan denken, sind P. deiss­neri, P. rub­ri­mon­tis.

„Sicherungspop­u­la­tion“ : Das IUCN hat bes­timmt, dass, um das Ausster­ben einer bes­timmten Art zu ver­hin­dern, es sichergestellt sein muss, dass diese Spezies nicht in zu kleinen Grup­pen und nicht von zu weni­gen Hal­tern gepflegt wird.
Deshalb möchten sie, dass die Spezies von min­destens 3 Per­so­nen mit einer Min­destanzahl von 50 Fis­chen gepflegt werden.

Diese Anzahl wird dann als „Sicherungspop­u­la­tion“ beze­ich­net.

Das IUCN arbeitet mit EAZA (Europäis­che Assozi­a­tion der Zoos) zusam­men, Chester Zoo ist hier Mitglied.

März 22, 2020

Neue pro­jekt : P. alfredi and P. tweed­iei /​PP — Chester Zoo — IUCN

in minitec news ger­man

by helene schoubye

Im Novem­ber 2019 wandte sich Andrea Swat­man, Team­lei­t­erin des Aquar­i­ums des Chester Zoos an das Parospromenus Pro­jekt. Als Ergeb­nis von ex-​situ IUCN ( Inter­na­tional Union for Con­ser­va­tion of Nature) Man­daten und regionalen Bestand­ser­fas­sun­gen der EAZA (Euro­pean Assosi­a­tion of Zoos and Aquaria ) wurde sie von der IUCN beauf­tragt Sicherungspop­u­la­tio­nen zu pfle­gen. Der Auf­trag ist, „Sicherungspop­u­la­tio­nen“ der auf der „Roten Liste“ ern­sthaft gefährde­ter Arten ste­hen­den Parosphromenus alfredi und P. tweed­iei zu pfle­gen. Andrea Swat­man, CZ, fragte hierzu bei uns um Hilfe oder Rat nach, da es eine schwierige Auf­gabe für Chester Zoo ist, dies alleine zu tun. Da hier ein klarer…
März 23, 2020

Con­ser­va­tion of Parosphromenus fishes and other peat swamp spe­cial­ist fishes in Malaysia. (2)

in minitec news ger­man

by helene schoubye

Im März 2020 traf sich eine Experten­gruppe, darunter Wen Tian Shi vom Parosphromenus-​Projekt, in Kuala Lumpur, Malaysia, um einen Aktion­s­plan für gefährdete Torf­sumpff­is­che in Malaysia auszuar­beiten. Gast­ge­ber des Tre­f­fens waren die Monash Uni­ver­sity Malaysia und das Global Envi­ron­ment Cen­ter, mod­eriert von Mike Baltzer von Shoal www​.shoal​con​ser​va​tion​.org. Das Tre­f­fen sollte die Ambi­tio­nen des Parosphromenus-​Projekts unter­stützen und zum Plan des IUCN-​Aktionsprogramms für asi­atis­che Arten beitra­gen, einen Aktion­s­plan für alle vom Ausster­ben bedro­hten Süßwasser­fis­charten in Malaysia zu erstellen. Die hohe Anzahl bedro­hter Fis­charten in den abnehmenden Torf­sumpfwäldern in Südostasien ist von größter Bedeu­tung. Während des Tre­f­fens disku­tierte das Team, welche Arten aufgenom­men werden…
März 22, 2020

Hal­tungsrichtlin­ien — PP and Chester Zoo

in minitec news ger­man

by helene schoubye

Hal­tungsrichtlin­ien: Das Parosphromenus Pro­jekt hilft Chester Zoo Hal­tungsrichtlin­ien für BIAZA (Britis­che und Irische Assozi­a­tion von Zoos und Aquar­ien) und EAZA (Europäis­che Assozi­a­tion von Zoos und Aquar­ien) zu erstellen. Damit es ver­schiede­nen Zoos in Europa möglich ist, Pop­u­la­tio­nen von Paros zu hal­ten, ist es notwendig, Hal­tungsrichtlin­ien für die beste Pflege zu erstellen. Es geht hier nicht nur um die Ver­bre­itung von Erfahrun­gen oder Richtlin­ien, son­dern im besten Fall um eine Samm­lung von präzisen Daten und Infor­ma­tio­nen, die über einen gewis­sen Zeitraum gesam­melt wer­den. Andrea Swat­man ist im Chester Zoo dafür ver­ant­wortlich, dies zu imi­tieren, und die Arbeit begann bere­its im September…
März 22, 2020

Neue Part­ner­schaften — ASAP und SHOAL

in minitec news ger­man

by helene schoubye

SHOAL Im Feb­ruar 2019 wur­den wir Part­ner der Organ­i­sa­tion SHOAL — eine neue Online Plat­form für die Erhal­tung von Süßwasser Spezies Hier ist die Home­page zu finden und hier auch ein link zu einem Artikel von Michael Balzer, dem Leiter von Shoal : Unter­wasser Juwe­len bedroht von Wald­brän­den (eng­lish) ASAP Im Novem­ber 2019 wur­den wir Part­ner von ASAP, Arten am Rande/​Asiatische Spezies Aktion­spart­ner­schaft Unsere eigene Seite auf ASAP ist hier zu finden.
März 22, 2020

Unsere Team — wer sind wir ?

in minitec news ger­man

by helene schoubye

Unsere Team Das Parospho­me­nus –Pro­jekt beruht auf der Zusam­me­nar­beit vieler Indi­viduen auf der ganzen Welt. Engagierte Men­schen, die auf unter­schiedliche Weise zum Pro­jekt beitra­gen, als Züchter, als Forscher, als Hob­by­is­ten, als Wis­senschaftler, als Unter­stützer. Das Pro­jekt kön­nte nicht existieren ohne unsere vie­len Mit­glieder und aktiven Men­schen. Aber um alles zusam­men­zuhal­ten, zu koor­dinieren, zu inspiri­eren und die Weit­er­en­twick­lung voranzutreiben, hat eine kleine engagierte Gruppe von Men­schen kon­tinuier­lich Ver­ant­wor­tung im Pro­jekt und in der Leitungs­gruppe über­nom­men, und wir möchten uns auf dieser Seite vorstellen: The Parosphromenus Project Novem­ber 2019 Grün­der und inhaltlicher Leiter Prof. Dr. Peter Finke, Deutsch­land Ben­jamin Wilden, Deutsch­land, Projektleiter…
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