The
PAROSPHROMENUS PROJECT

The
PAROSPHROMENUS
PROJECT

Das richtige Prachtgurami-Aquarium faq

Das richtige Prachtgurami-Aquarium

  • Welche Pflanzen sind für Prachtgurami-Aquarien geeignet?

Die extremen Wasserwerte, die Paros vertragen, sind für viele Wasserpflanzen kaum noch erträglich. Im Bereich pH 5.00 bis 7.00 können noch relativ viele Pflanzen existieren, darunter nur noch einige Moose. Die Armut der Wässer an gelösten Inhaltsstoffen ist für Pflanzen gleichbedeutend mit Nährstoffarmut, wenn nicht zugleich kontinuierliche Nährstoffquellen vorhanden sind. In der Natur ist dies kein Problem, da es sich um fließende Gewässer handelt, im Aquarium aber schon. Die Verwendung von flüssigen oder festen Nährsalzen scheidet aus, weil hiermit die Leitfähigkeit wieder erhöht würde, die niedrig bleiben soll. Schließlich kommt auch noch hinzu, dass Paros keine große Helligkeit lieben. Hier hilft nur eine strenge Beschränkung der Pflanzenauswahl.

Immerhin bleiben nicht wenige Pflanzen übrig, mit denen man sehr attraktive kleine Becken dekorieren kann. Dies sind inn erster Linie verschiedene Moose (Taxiphyllum, Vesicularia, Fissidens etc.), Farne (Microsorium spec.), Cryptocorynen im kleinen Topf, die weiches Wasser gut vertragen, viele Schwimmpflanzen (besonders wertvoll Ceratopteris), aber auch einzelne wenig empfindliche Stengelpflanzen (wie z.B. Ludwigia spec.).

  • Welche Höhlen werden bevorzugt?

Es ist nicht erkennbar, dass bestimmte Höhlenformen, -farben oder -arten bevorzugt würden. Im allgemeinen werden eher engere Höhlen gegenüber sehr geräumigen bevorzugt, aber auch diese werden angenommen, wenn keine Alternative vorhanden ist. Auch die Lage der Höhlen spielt nur eine untergeordnete Rolle. Kleine Tonhöhlen und aus Blätter gebildete Höhlen am Boden, Altholzhöhlen auf halber Höhe oder kleine Korkrindenhöhlen und Filmdöschen an der Wasseroberfläche werden gern angenommen. Im Prinzip ist eine Höhle pro Paar ausreichend. Man kann aber auch mehrere zur Auswahl geben.

  • Was ist von Seemandelbaumblätter zu halten?

Die Erfahrungen sind durchweg gut. Eines dieser relative großen Blätter mithilfe eines Moorkienholzastes an die Rückwand eines 10-Liter-Aquariums geklemmt schlißt das Becken noch hnter gut ab, schafft zusätzliche Versteckräume für Weibchen und Jungfische und scheint das Wasser zumindest für drei bis vier Wochen keimärmer zu machen. Später fängt das Blatt langsam an zu faulen; dann sollte es durch ein neues ersetzt werden.

  • Empfehlen Sie einen Beckengröße?

Nein, nur sollte das Becken nicht größer als 60 Liter sein, wenn Jungfischbruten aufgezogen werden sollen. Die geringsteempfohlene Größe liegt bei 10 Litern für ein Paar. Eine Größe von 20 Litern scheint für viele Züchter ideal zu sein.

Zurück zu FAQ