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PAROSPHROMENUS PROJECT

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Exporte/Importe und Handel faq

Exporte/Importe und Handel

  • Sind alle Arten im Handel erhältlich?

Keineswegs. Der Handel mit Prachtguramis ist in er Regel kein Geschäft; deshalb sind Prachtguramiex- und importe eher selten und betreffen nur wenige Arten, die nach der Laichzeit gut gefangen werden können. Alle Tiere, die im internationalen Zierfischhandel auftauchen, sind also Wildfänge. Hier lohnt sich für die Beteiligten nur die Ausbeutung von guten Vorkommen, weshalb Parohandel ein Saisongeschäftmit wenigen Arten ist. Die Gefahr, dass durch die Abfischung ein Vorkommen ausgerottet wird, besteht kaum, denn Paros halten sich in der Regel nicht im freien Wasser auf, sondern in dichtem Gestrüpp der Uferzonen, wo sie in jedem Falle nur schwer erbeutet werden können und immer viele den Keschern entgehen. Hieraus erklärt sich auch, warum nur bestimmte Arten oder Varietäten plötzlich im Handel auftauchen und dann auch wieder “weg” sind.

  • Es werden immer nur P. deissneri angeboten. Wir kommt das?

P. deissneri ist der Fisch, von dem man fast hundert Jahre lang glaubte, es sei die einzige Prachtguramiart. Noch heute ist dieser Name populär, aber den dazugehörigen Fisch kennt fast niemand. Im Handel ist der echte deissneri, der auf den Inseln Bangka und Belitung endemisch ist, bis vor kurzem nie aufgetaucht, obwohl fast alle Paros, die gehandelt wurden und werden, so genannt werden. Mittlerweile hat es einige wenige Handelsvorgänge mit echten deissneri gegeben. Dennoch: Auch heute noch gewinnt fast jeder eine Wette, der behauptet, dass die als “deissneri” im Handel bezeichneten Fische keine deissneri sind. Allerdings wird dazugelernt. In jüngster Zeit bemühen sind die Ex- und Importeure, den angebotenen Fischen tatsächlich die zutreffenden Namen zu geben.

  • Was kosten Prachtguramis?

Die Ansicht: “Große Fische teuer, kleine Fische billig” ist falsch. Eher schon gilt: “Häufige Fische sind billig, seltene Fische aber teuer”. Paros sind seltene Fische. Dennoch werden sie häufig zu billig angeboten. Die asiatischen Fänger, die für die dortigen Exporteure Fische fangen, erhalten für ihre Arbeit nur Kleinstbeträge. Aber bedenken Sie, was an Legitimierungs-, Transport- und Hälterungskosten dazu kommt, bis die Tiere im Zielland angekommen sind. Wenn ein wildgefangener Fisch unserer Gattung in Europa 5 Euro kostet, ist das nicht etwa zu viel, sondern oft noch deutlich zu wenig. Einen besonders hohen Wert aber haben Jungfische, die von Züchtern in den westlichen Ländern stammen, da die Aufzucht von Prachtguramis eine mühevolle und langwierige Sache ist. Es kann dafür mehr als ein halbes Jahr, oft ein dreiviertel Jahr sorgfältiger Pflege und Fütterung vergehen. Wenn solch ein Fisch in Europa 10 Euro kostet, ist das keineswegs zuviel, obwohl er klein ist. Freunde tauschen ihre Fische oft unentgeltlich untereinander. Das ist aber kein Maßstab.

  • Wie gut kann man Paros verschicken?

Grundsätzlich gut bis sehr gut, besser als viele andere Zierfische. Das liegt daran, dass es kleine, sehr ruhige Fische sind, die nicht dauernd umherschwimmen. Dass es sich um Labyrintfische handelt, die zwar ihr Labyrinth kaum benutzen, aber dies doch können, wenn es sein muss. Und dass es Fische sind, die eher vorübergehend zu niedrige Temperaturen (ca. 16 – 21 Grad C) gut vertragen als zu hohe (ab 29 Grad C). Am sichersten verschickt man Paros allerdings nur zur warmen Jahreszeit bei Außentemperaturen über 15 und unter 30 Grad C. Sonst muss man eine gut gegen Kälte oder Wärme isolierende Verpackung wählen. Am besten eignen sich kleine Plastikflaschen oder -dosen mit dicht schließendem Schraubdeckel, die nicht zusammengedrückt oder leicht zerstört werden können wie Plastikbeutel. Pro Behälter sollten nicht mehr als zwei Tiere versandt werden. Ein oder zwei gewässerte Blätter tragen erheblich zur Ruhe der Tiere bei

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