The
PAROSPHROMENUS PROJECT

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PAROSPHROMENUS
PROJECT

FAQs

Hier stellen wir eine Auswahl häufig gestellter Fragen zusammen (FAQs)

 

 

  • Welche Pflanzen sind für Prachtgurami-Aquarien geeignet?

 

Die extremen Wasserwerte, die Paros vertragen, sind für viele Wasserpflanzen kaum noch erträglich. Im Bereich pH 5.00 bis 7.00 können noch relativ viele Pflanzen existieren, darunter nur noch einige Moose. Die Armut der Wässer an gelösten Inhaltsstoffen ist für Pflanzen gleichbedeutend mit Nährstoffarmut, wenn nicht zugleich kontinuierliche Nährstoffquellen vorhanden sind. In der Natur ist dies kein Problem, da es sich um fließende Gewässer handelt, im Aquarium aber schon. Die Verwendung von flüssigen oder festen Nährsalzen scheidet aus, weil hiermit die Leitfähigkeit wieder erhöht würde, die niedrig bleiben soll. Schließlich kommt auch noch hinzu, dass Paros keine große Helligkeit lieben. Hier hilft nur eine strenge Beschränkung der Pflanzenauswahl.

 

Immerhin bleiben nicht wenige Pflanzen übrig, mit denen man sehr attraktive kleine Becken dekorieren kann.

 

 

  • Was tun bei Krankheiten?

 

  • Wo bekomme ich überhaupt Prachtguramis?

 

Am besten erwirbt man junge, gesunde Fische direkt vom Züchter. Schreiben Sie uns, aber bedenken Sie: Wünsche nach bestimmten Arten sind oft nicht erfüllbar.

Das Parosphromenus-Projekt unterhält ab 2012 in Deutschland einen Distributions-Service.

Gelegentlich tauchen Paros auch im Zoohandel auf; es handelt sich fast sämtlich um Wildfänge (heranwachsende Jungfische der letzten Brutsaison). Wir weisen aktuelle Bezugsquellen nach, wenn uns Informationen vorliegen. Haben Sie Informationen über solche Angebote: bitte melden! Das Artenspektrum im Handel ist aber auf aktuelle Saisonfische begrenzt und die Artdetermination ist oft falsch. Erwerben Sie nur gesund aussehende Tiere, nicht solche, die wochenlang nicht angemessen gehalten wurden. Auch wenn sie im Händlerbecken oft keine Prachtfarben zeigen, wird sich das im ruhigen Becken schnell ändern.

 

  • Was kosten Prachtguramis?

Die Ansicht: “Große Fische teuer, kleine Fische billig” ist falsch. Eher schon gilt: “Häufige Fische sind billig, seltene Fische aber teuer”. Paros sind seltene Fische.

 

  • Fressen die Fische wirklich nur Lebendfutter?

Nicht ganz. Oft fressen sie auch Frostfutter. Aber das war einmal Lebendfutter, nur ist es jetzt tot: gefrostet.

Wir raten aber von solchem Frostfutter grundsätzlich ab, weil es leicht “ausblutet”. Wenn es nicht sofort gefressen wird, belasten Sie damit die kleinen Wasserkörper Ihrer Parobecken sehr erheblich. Sie merken nicht so schnell, wie das Wasser verdirbt. Dann kan es aber schon zu spät sein.

 

  • Wie eng muss man die Wasserwerte sehen?

Erwachsene Paros, noch mehr junge Paros, die fast ausgewachsen sind, haben eine gewisse Plastizität, mit der sie sich innerhalb gewisser Grenzen auch an grenzwertige Verhältnisse anpassen können. Kleine Jungfische aber können das nicht. Und erst recht können es die Eier der Paros nicht. Wer Paros züchten möchte, sollte deshalb die Wasserwerte sehr genau nehmen. Auch hier gibt es Spielräume, aber sie sind eng und dürfen nicht überschritten werden.

 

  • Ich habe Einzeltiere. Wohin damit?

Melden Sie sich! Wir kennen vielleicht Personen, denen genau diese Tiere fehlen! Immer erst fragen, bevor man solche Tiere zu einem Zoohändler bringt oder in einem Gesellschaftsaquarium verschwinden lässt.

 

  • Wo wohnt der nächste Parofreund in meiner Umgebung?

Das ist oft die Frage. Fragen Sie, wir führen eine Landkarte der uns bekannten Halter und Züchter dieser Fische.

 

  • Wie gut kann man Paros verschicken?

Grundsätzlich gut bis sehr gut, besser als viele andere Zierfische. Das liegt daran, dass es kleine, sehr ruhige Fische sind, die nicht dauernd umherschwimmen. Dass es sich um Labyrintfische handelt, die zwar ihr Labyrinth kaum benutzen, aber dies doch können, wenn es sein muss. Und dass es Fische sind, die eher vorübergehend zu niedrige Temperaturen (ca. 16 – 21 Grad C) gut vertragen als zu hohe (ab 29 Grad C). Am sichersten verschickt man Paros allerdings nur zur warmen Jahreszeit bei Außentemperaturen über 15 und unter 30 Grad C. Sonst muss man eine gut gegen Kälte oder Wärme isolierende Verpackung wählen. Am besten eignen sich kleine Plastikflaschen oder -dosen mit dicht schließendem Schraubdeckel, die nicht zusammengedrückt oder leicht zerstört werden können wie Plastikbeutel. Pro Behälter sollten nicht mehr als zwei Tiere versandt werden. Ein oder zwei gewässerte Blätter tragen erheblich zur Ruhe der Tiere bei.

 

  • Paros und Garnelen: Geht das zusammen?

Teils teils.

 

  • Ich will nach Südostasien fahren. Wer fährt mit?

Melden Sie ihren Reisewunsch. Es kann gut sein, dass es interessierte Mitreisende gibt.

 

  • Ich habe Jungfische abzugeben. Was mache ich?

Dies melden! Es gibt meistens irgendwo Parofreunde, die einen teil Ihrer Jungfische gern abnehmen, da sie selbst Probleme haben, Prachtguramis zu bekommen.

 

  • Welche Art habe ich?

 

  • Sind Prachtguramis für ein Gesellschaftsaquarium geeignet?

 

  • Kann ich Frostfutter verwenden?