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PAROSPHROMENUS PROJECT

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FutterFAQ

Futter

  • Fressen die Fische wirklich nur Lebendfutter?

Nicht ganz. Oft fressen sie auch Frostfutter. Aber das war einmal Lebendfutter, nur ist es jetzt tot: gefrostet. Wir raten von ihm aber grundsätzlich ab! Trockenfutter wird nicht angerührt. Es soll zwar schon mal vorgekommen sein, dass einige Paros auch zeitweise Trockenfutter gefressen haben, aber dies ist in jedem Falle die große Ausnahme. Experimente damit sind nicht anzuraten. Damit strapaziert man nur das Wasser und die Fische. Insofern gilt: Das Lebendfutterproblem muss gelöst sein, wenn man mit Paros anfangen will.

  • Welches Lebendfutter ist das beste?

Keines ist das beste, Abwechslung ist immer anzuraten. Aber es gibt einige gut geeignete Lebendfuttersorten. An erster Stelle stehen weiße und schwarze Mückenlarven, wenn sie verfügbar sind. Kleines im Freiland gefangenes Futter ist fast immer besser als Zuchtfutter, da es sich selbst vielfältiger ernähren konnte. Aber es gibt gut geeignete Zuchtfuttertiere, in erster Linie Artemia und Moina. (Zuchtanleitungen geben wir hier nicht). Auch Grindalwürrmchen sind zur Entwicklung eines Laichansatzes und zur gelegentlichen Abwechslung gut, nicht als Dauerfutter. Für kleinste Jungfische kommen Rädertierchenzuchten infrage, aber auch Zuchten von Pantoffeltierchen. Sehr gut geeignet sind auch Essigälchen. Mikro eher weniger.

  • Welches Lebendfutter ist ungeeignet?

Alles, was zu groß, zu fett oder zu schadstoffbelastet ist: sehr große Schwarze Mückenlarven, grundsätzlich Rote Mückenlarven. Auch Tubifex sollte wegen der Gefahr der Einschleppung von Schädlingen gemieden werden. Große Daphnien sind ungeeignet, kleinere werden wegen ihrer Hartschaligkeit mitunter ungern gefressen, manchmal aber durchaus. Ungeeignet ist auch Anflugfutter (Drosophila), weil Paros keine Oberflächenfische sind. Sie holen sich ihre Nahrung im freien Wasser und fast nie von der Wasseroberfläche.

  • Was ist mit Frostfutter?

Wir raten davon ab. Viele Paros verhalten sich zeitweise sehr stationär und schwimmen wenig aktiv umher. Frostfutter würde in vielen Fällen zu lange im Aquarium liegen, bevor es entdeckt wird, und das Wasser verderben. Wir raten daher von solchem Frostfutter grundsätzlich ab, weil es leicht “ausblutet”. Wenn es nicht sofort gefressen wird, belasten Sie damit die kleinen Wasserkörper Ihrer Parobecken sehr erheblich. Sie merken nicht so schnell, wie das Wasser verdirbt. Dann kann es aber schon zu spät sein.

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