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Krankheiten und andere Komplikationenfaq

Krankheiten und andere Komplikationen

  • Was tun bei Krankheiten?

Möglichst schnell handeln ist der beste Rat. Herauszubekommen versuchen, was der Fisch hat, ist oft nicht einfach. Man kann aber davon ausgehen, dass in mehr als 50% der Fälle Oodinium die Ursache ist, auch wenn man lange Zeit nichts Genaues sieht. Ja eher eine Bekämpfung mit 2-amino-5-nitrothiazol („Heca-Ex“, „Spirohexol“ etc.) erfolgt, desto besser sind die Heilungschancen.

  • Was tun bei Bauchwassersucht?

Die Heilung ist sehr schwierig und selten. Man kann nur versuchen, mit den hierfür angebotenen Wirkstoffen Erfolg zu haben (z.B. Nifurpirinol). Die Heilungsaussichten sind in jedem Falle gering. Dies auch deshalb, weil Bauchwassersucht keine hinreichend eindeutige Diagnose ist. Dahinter können sich ganz verschiedene Krankheiten verbergen. In den meisten Fällen verlaufen sie bei so kleinen Organismen wie Prachtguramis unheilbar.

  • Ein Fisch hat ein Glotzauge

Auch hier sind die Heilungsaussichten gering. Allerdings hat Peter Finke eine interessante Beobachtung gemacht: Ein unter relativen Stressbedingungen längere Zeit gehaltenes P. paludicola-Weibchen (unpassende Gesellschaft, grenzwertige Wasserverhältnisse), das ein einseitiges Glotzauge entwickelt hatte, entwickelte dieses zurück, sodass nach einiger Zeit davon nichts mehr zu sehen war, nachdem es in ein für das Tier optimales Milieu gesetzt worden war. Es wurde dann noch ein wertvolles Zuchtweibchen.

  • Meine Prachtguramis laichen nicht mehr

Haben Sie vielleicht lange Zeit den Wasserwechsel vernachlässigt? Überprüfen Sie auch die Fütterung. Gerade im Winter, wenn kein Freilandfutter zur Verfügung steht, gibt es oft lange Laichpausen. Aber: Auch in der Natur laichen Paros nicht dauernd ohne Unterlass. Zunächst setzen sie eine Brut nach der anderen ab, oft sogar in Schachtelform, aber dann kommt eine Pause. Oft regt ein starker Regen das Laichgeschäft wieder an. Ein Wechsel zu nährstoffreichem Futter kann im Aquarium ebenfalls ein Wunder bewirken. Andererseits: Je älter die Tiere werden, desto weniger laichwillig sind sie. Sehr alte, vieljährige Tiere können nur selten noch einmal zum Ablaichen bewegt werden

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