The
PAROSPHROMENUS PROJECT

The
PAROSPHROMENUS
PROJECT

Neue projekt : P. alfredi and P. tweediei / PP – Chester Zoo – IUCN

Im November 2019 wandte sich Andrea Swatman, Teamleiterin des Aquariums des Chester Zoos an das Parospromenus Projekt. Als Ergebnis von ex-situ IUCN ( International Union for Conservation of Nature) Mandaten und regionalen Bestandserfassungen der EAZA (European Assosiation of Zoos and Aquaria ) wurde sie von der IUCN beauftragt Sicherungspopulationen zu pflegen.

Der Auftrag ist, „Sicherungspopulationen“ der auf der „Roten Liste“ ernsthaft gefährdeter Arten stehenden  Parosphromenus alfredi und P. tweediei zu pflegen.

Andrea Swatman, CZ, fragte hierzu bei uns um Hilfe oder Rat nach, da es eine schwierige Aufgabe für Chester Zoo ist, dies alleine zu tun.
Da hier ein klarer Zusammenhang besteht zwischen der Haltung von  „Sicherungspopulationen“ und unserem alten Paten-Programm, schien es uns logisch, unsere Mitarbeit anzubieten.

Das Parosphromenus Projekt engagiert sich nun in der Pflege, Erhaltung, Zucht und Berichterstattung dieser zwei Spezies.
P. alfredi existiert nur bei sehr wenigen Haltern in Europa, aber hier wurde eine Zusammenarbeit hergestellt, und wir werden dies im Census und dem Chester Zoo berichten. Das Gleiche geschieht für P. Tweedei.

Es wird auch versucht, eine besonders species mit einem DNA Test zu identifizieren, da diese in der Vergangenheit  fälschlicherweise als P. tweedei benannt wurden. (P. tweediei ‚Ruinemans 2003‘)

Wir planen, diese Struktur zukünftig auf andere Species und Halter zu übertragen.
Wir sind uns bewusst, dass nicht alle ernsthaft gefährdeten Spezies in der REDLIST geführt werden, aber das wird uns nicht daran hindern, eine Struktur im PP zu kreieren, insbesondere mit Hilfe des Census, um für andere Spezies ebenfalls „Sicherungspopulationen“ zu pflegen und zu überwachen.

Die Spezies, an die wir momentan denken, sind P. deissneri, P. rubrimontis.

„Sicherungspopulation“ : Das IUCN hat bestimmt, dass, um das Aussterben einer bestimmten Art zu verhindern, es sichergestellt sein muss, dass diese Spezies nicht in zu kleinen Gruppen und nicht von zu wenigen Haltern gepflegt wird.
Deshalb möchten sie, dass die Spezies von mindestens 3 Personen mit einer Mindestanzahl von 50 Fischen gepflegt werden.

Diese Anzahl wird dann als „Sicherungspopulation“ bezeichnet.

Das IUCN arbeitet mit EAZA (Europäische Assoziation der Zoos) zusammen, Chester Zoo ist hier Mitglied.